Random: Munich & other stuff

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Shirt: Urban Outfitters // T-Shirt: Rad. // Skirt: Blogger Bazaar // Shoes: Dr. Martens // Backpack: Fjällraven

Einatmen. Ausatmen. Ein. Aus. Ein. Aus.

Das Kohlenstoffdioxid erfüllte unsere Lungen wie Wasser. Zu schwer. Zu träge. Mein Blick ging gelangweilt aus dem Fenster. Die Welt zischte in braunen und grünen Streifen an mir vorbei. Ich setzte meine Kopfhörer auf, um diesem Moment einen Soundtrack zu geben. Ein Lied, dass mich ablenken sollte. Mich erinnern sollte. Twenty One Pilots. Was sonst. Der Bus hielt zum ersten Mal. Zum zweiten Mal. Ein weiterer Blick aus dem Fenster. Langsam ging die Sonne unter, gemächlich, als wollte sie uns erneut aufmersamkeitserheischend auf ihre Schönheit hinweisen. Allmählich umhüllte uns die Dunkelheit. Jedoch verbannten die Lichter ihre langen Finger, sodass sie nicht zu uns durchdringen konnten. Fast so, als wären die Lichter die Schutzschilder des Busses. Als klopfte die Dunkelheit lockend an die Fensterscheiben unsres zeitweilenden Gefängnisses. Die Langeweile setzte sich hartnäckig in unseren Köpfen fest. Leer wie eine weiße Wand. Und unendlich wie eine eigene Galaxie. Minuten verstrichen im Stundentakt. Gedankenlos verschickte man Nachrichten an Leute. Fing sogar an mit dem Nebenmann nur noch zu schreiben statt zu reden. Als würde uns das vom Offensichtlichen ablenken. Der Bus hielt erneut. Nun feierte man jede einzige Minute, welche akribisch auf der Anzeige beim Verstreichen beobachtet wurde, wie einen kleinen Erfolg. Die Finger ermüdeten. Man schaute sich nur noch an. Alle Worte waren aufgebraucht.

Und dann das Erwachen: nur noch eine halbe Stunde. Man war fast am Ziel. Hatte endlich eine Beschäftigung. Konnte sich mit belanglosen Dingen wie Proviant einpacken und Jacken zusammensammeln befassen. Voller Vorfreude schielte man diesmal aus dem Fenster. Am Busbahnhof angekommen, befiel uns ein Adrenalinkick. Man hatte es geschafft! Voller Energie trat man den Weg zur Jugendherberge an. Redete. Lachte. Stöhnte gemeinsam über das Gewicht der Taschen. Leiser Regen verfing sich in unseren Haaren. Verschleierte sachte unser Sichtfeld. Die Welt wie im Weichzeichner. Glückselig. Und gleichzeitig doch so voller Melancholie.

Das beschreibt so ziemlich meine Busfahrt nach München. Vor über einer Woche habe ich einen Kurztripp für zwei Tage dorthin gemacht. Es war zwar anstrengend, aber gleichzeitig doch so lustig. Vielleicht, weil die Leute, mit denen ich hingefahren bin, einfach so cool waren. Und gerade abends hat es sich fast wie bei einer riesigen Übernachtungsparty angefühlt. Hier sind ein paar Bilder (hatte meine Kamera leider nicht dabei, deshalb musste das Handy herhalten):

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Ein Rennrad bei der Ankunft // Abendessen: Grüner Salat mit Schafskäse

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Blick aus der Jugendherberge bei Nacht // Und bei Tag // Hab einen Shakespeare & Co entdeckt – damit war der Tag gerettet:)

Groß zu Shoppen bin ich dort eigentlich nicht gekommen, außer ein paar Büchern. Das war nicht weiter schlimm, denn  ich hatte schon ein paar Tage zuvor einen plötzlichen Shoppinganfall. Das obige T-Shirt stammt daraus. Es ist von Rad. meinem  neuen Lieblingsshop, ich verfolge ihn schon seit Jahren und war umso glücklicher, dass sie auch endlich nach Deutschland Produkte versenden. Ach, deren T-Shirts sind einfach zu cool!

Aufgrund des Regens gibt es heute auch nicht so viele Bilder. Ich muss schon sagen, ich hatte lange nicht mehr so ein wechselhaftes Wetter. Sonne. Regen. Hagel. Sonne. Regen. Und dann immer in so kurzen Intervallen nacheinander. Als es vorhin beim Fotos machen kurzerhand wie aus Kübeln anfing zu schütten, bin ich schnell in ein nahegelegenes Café geflüchtet, um im Warmen einen großen Kaffee zu trinken und dem Regen zu zu schauen. Es war einfach sooo gemütlich. Der perfekte Abschluss für einen Tag wie heute.

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Outfit: I’m a Goner. Somebody catch my breath.

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Coat: Urban Outfitters // Jeans: Levis // Turtle-neck Sweater: 2nd Hand // Shoes: selfmade // Polaroid Camera: 2nd Hand

Vor ein paar Wochen war ich zum allerersten  Mal alleine im Kino. Und ich muss sagen, es war toll.

Es war einer dieser regnerischen Tage  und ich bin in eine Nachmittagsvorstellung gegangen. Dienstags. Es war ruhig. Bis auf die Frauen neben dem Eingang, die auf Plastikstühlen saßen und vor lauter schallender Gesprächigkeit ihre Popcorntüten auf den Boden fallen ließen. Ich fühlte mich wohl und habe zunächst mein Buch gelesen.  Als es an der Zeit war, ging ich in den viel zu großen, mit Samt bezogenen Klappstühlen gefüllten Saal. Ich hatte freie Platzwahl. Außer mir waren nur 4 weitere Personen in dem Kino. Alles Frauen älter als ich. Ich weiß nicht, was ich anderes erwartet hatte, um  diese Uhrzeit. Und an so einem Tag. Als der Film begann, tauchte ich in eine andere Welt ab. Es war beinahe magisch. Natürlich habe ich anfangs die Anderen noch registriert, vor allem die beiden Rentnerinnen in der Reihe vor mir. Aber als dann eine der Protagonistinnen vom Boot fiel, in den eiskalten See, und ich lauthals aufschrie, bemerkte ich, wie weit ich von der Realität entfernt war. Wie sehr mich die Geschehnisse auf der Leinwand in ihre Realität entführt hatten. Während des Abspanns versuchte ich, zurück zu finden, aber es gelang mir nicht wirklich. Ich saß paralysiert und traurig auf meinem Stuhl. Vielleicht muss ich an dieser Stelle anmerken, dass der Film generell sehr traurig war. Aber nicht auf die Art von Traurigkeit, die plötzlich auftaucht und schnell wieder verschwindet. Beinahe flüchtig wie eine Windböe. Nicht die, die oberflächlich ist, sondern die Traurigkeit, die bei dir bleibt. Die dich auf dem Nachhauseweg begleitet. Und dich zum Nachdenken anregt. Die Art, die tief in dir verwurzelt ist. Ich verließ als eine der letzten den Kinosaal. Um nach draußen in die Kälte zu treten, in Gedanken noch ganz bei dem Film. Je weiter ich in Richtung Stadtzentrum ging, desto mehr umhüllte mich der Nebel. Meine Lieblings-Indie-Playlist tönte aus meinen Kopfhörern, während mich der Nebel in der Dämmerung einfasste und die Lichter der Autos in leuchtende Kreise verwandelte. Alles war weiß, lila, gold oder taubenblau. Und in dem Moment erschien auch meine Realität unrealistisch. Fiktiv. Melancholisch. Überstrahlend. Magisch.

Ich verstehe nicht, warum für so viele Menschen alleine ins Kino zu gehen ein Tabu ist. Als ich in den nächsten Tagen auf die Fragen meiner Freunde antwortete, dass ich alleine im Kino war, schaute mich jeder sofort mit diesem betroffenen mitleidigen Blick an. Hier eine Beispielunterhaltung:

Er: „Und wie war dein Dienstag so?“

Ich: „Gut, ich war im Kino“

Er: „Ach stimmt. In welchem Film  nochmal?“

Ich: „4 Könige“

Er: „Aber doch nicht alleine oder?“ (mitleidiger Blick) – Sein Gesichtsausdruck sagte, dass er mit mir fühlt. Und dass er verstanden hatte,  dass ich angeblich keine Freunde hatte, die mit mir gingen. Was nicht stimmte. Ich hatte mich bewusst dafür entschieden alleine zu gehen. Ich wusste, dass keiner meiner Freunde diesen Film verstehen und sich langweilen würde. Und dadurch hätte ich den Film nicht mehr genießen können. Gute Indiefilme geben mir immer dieses bestimmte Gefühl, welches sich sicher nicht eingestellt hätte, wenn mich jemand begleitet hätte.

Des Weiteren gehen meine Freunde nur ins Kino, um gemeinsam Spaß zu haben, was ihr Unverständnis zeigte. Ich meine, ich gehe auch oft ins Kino aus demselben Grund. Aber manchmal möchte ich einfach einen Film anschauen, um des Films willen. Und das kann ich einfach am besten alleine.

Ins Kino allein  zu gehen, ist fast wie alleine den Film auf dem Laptop anzuschauen, nur dass man nicht auf dem Bett, sondern auf einem mit Samt bezogenen Sessel sitzt. Man ist gemeinsam allein. Es ist nichts schlimmes. Beinahe wie alleine ins Museum oder in ein Café zu gehen.

Ich denke, um glücklich sein zu können, muss man sich selbst leiden können. Und das geht eben nur, wenn man mit sich allein ist. Das heißt natürlich nicht, dass man einsam ist. Man muss nur lernen sein eigener bester Freund zu werden.

Outfit: 2016 – New Year, New Start

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T-Shirt: Subdued x VanelliMelli // Leggins: 2nd Hand // Shoes: Birkenstock // Cardigan: Vila // Coat: Urban Outfitters

2016 – How time flies! Although this year it doesn’t really feel like such a big thing to me. New Year’s Eve was kind of like every other day..Maybe that means growing up.

Right now, I’m sitting on my bed, listening to the Soundtrack of Lost in Translation. I know, there’s so much to talk about that you don’t know where to start.

„Luke: ‚We should start where  it mattters‘

Leia: ‚I guess we start right now, then'“

– from „It’s about Love“ by Steven Camden

So, I think I’ll start right now and won’t tell you anything about the last few months…I’d like to change things here a bit, but more about that in the next post. I kind of have the feeling that this year will be good. Here are some of my new years resolutions:

  • Draw more & improve my skills
  • Read as much books as possible
  • Keep journaling
  • Try to post at least once a week
  • Travel a lot
  • Live more

 

Outfit: Alone Together

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Sweater: Urban Outfitters //Skirt: Topshop //Shoes: Birkenstock //Cactus: Ikea

Arghh..I’m so  angry at  wordpress, because my whole  text was deleted again. And it’s not the first time that this happens. Ok… so now I’m trying to reconstrut what I’ve written. I just said that I’m totally in fall mood. There’s nothing better than to nestle down in my favorite blanket, wear oversized sweatshirts and to read all day long.

The Outfit is also inspired by the autumn. I found the sweater at Urban Outfitters and the skirt at Topshop at the KaDeWe in Berlin. I fell in love with both at first sight.

By the way „Alone Together“ by FallOutBoy is my current favorite song – I’m not able to stop listening to it.

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GiaG 

Outfit: 37°C

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The photo I’m holding…

Dress: Self made // Shoes: Birkenstock // Polaroid Camera: Fujifilm // Shades: Urban Outfitters

 

from my Journal

Taking Pictures while it’s 37°C hot – maybe not the best idea…. I know you’ve already seen this dress for a few times, but it just fits so perfect to my new Birkenstocks. In addition to that I literally don’t know what else to wear. Everyday I wear my „perfect cloths for summer when it’s nearly too hot“, but on the next day it’s even hotter than the day before, so I’m in a dilemma. However, It’s funny on the 4th Picture I look like I’m taking a pic of floor:)

In the meantime I’ve recently seen „Can a song save your life?“. It’s such a nice film and the music is so perfect!! Furthermore I journaled a lot in the last few days. The site above is one I made yesterday evening. The Photos I used are all from Pinterest (I linked it).

Have a nice afternoon!!

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GiaG