Personal: Ruby

Sweatshirt: Pull & Bear // Jeans: Wrangler // Shoes: Vans

Bei euch halte ich die Zeit an. Bei euch schwimme ich durch weiße Stille. Den Kopf von wolkiger Watte umwickelt, die inneren Stimmen gedämpft. Bewege mich in scheinbarer Unendlichkeit, habe vergessen, welcher Tag heute ist. Es existiert nur noch das „dazwischen“: zwischen den Malzeiten, zwischen den Zeilen.

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Personal: 100 letters

Processed with VSCO with m5 preset

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// The Pictures were taken at the Bread && Butter / Blouse: Mango / Pants: Asos / Shoes: Vans //

Du meldest dich wieder. Nach 4 Monaten, fast 5, 134 Tage. Du meldest dich wieder. „Hii“, mit Doppel-I, als würde eins nicht genügen. Zwei sind mehr als eins, als wolltest du mir zeigen, wie doll du dich bemühst. Du kannst die Dinge nicht ohne mich, es braucht immer zwei. Allerdings weißt du nicht, dass ich genauso gut kaputt gehen kann, ohne dich. Ein bisschen wie diese zwei I’s, ein bisschen verloren, der Kopf ganz weit weg vom Körper, wir sind am abdriften, ganz weit weg.

Ich öffne die Nachricht und lasse sie unbeantwortet, lasse sie verschwinden. Dieses „Hii“ kann alles bedeuten, nur ich will dir die Angriffsfläche nicht geben. Will dich nicht ermutigen, um dich wieder abblitzen zu lassen. Ich habe meinen Schlussstrich vor 134 Tagen gezogen.

Ich kann mich nicht mehr an dein Auto erinnern, dein Gesicht verschwimmt langsam. Habe dich aus meinen Gedanken gestrichen, keinen mehr an dich verschwendet. Und trotzdem kann ich nicht glauben, dass du immer noch an mich denkst, dass ich noch in deinem Kopf herumspuke. Was musst du wohl in mir sehen, was für ein verdrehtes Bild du von mir haben musst. Irgendein Ideal.  Und wie oft du nur darum kämpfst. Vielleicht ist es das, was dich anheizt.

Denn weißt du, würde ich mich darauf einlassen, würde es nur auf eines heraus hinausführen, nämlich nirgendwohin. Wir werden wieder die gleiche Sackgasse erreichen, werden uns im Kreis drehen, zu keinem Schluss kommen. Ein leichter Zeitvertreib, ein Ziehen, genau das sind wir. Obwohl genaugenommen gab es dieses „w i r“ nie, nur in meinem Kopf. Ein Echo der Realität. Eine Gedankenspinnerei, ein was-wäre-wenn.

Travel: World Club Dome

 

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57431//All photos were taken a with disposable film camera//

Und weiter geht’s mit meinem Sommer…Nach Bristol bin ich wieder zurück nach Deutschland geflogen, für eine Woche Ferien in Deutschland.

Seit ein paar Jahren, ist es wie eine Art Tradition für mich auf den World Club Dome zu gehen, irgendwie bringe ich es nicht über mich, im Winter doch keine Tickets zu kaufen. Und so saßen dann auch dieses Jahr eine super gute Freundin – meine Top-Festival-Begleitung –  und ich im Auto auf dem Weg nach Frankfurt mit glitzernder Vorfreude im Bauch. Ich muss sagen, das Festival letztes Jahr hatte die Latte ziemlich hoch gelegt, würde es dieser Jahr noch besser werden? Würden die schönen Momente von letztem Jahr getoppt? Ich weiß nur, dass ab dem Moment, ab dem ich das Gelände betrat, es mir wieder gut ging.

Insgesamt hatte ich an dem Wochenende mega viel Spaß, es war genau der Kanal, den ich für all die aufgestaute Energie gebraucht hatte. Ich habe viele meiner Lieblings-Dj’s gesehen, allen voran natürlich Martin Garrix. Die Beine wurden müde getanzt, die Lungen leer geschrien und das goldene Konfetti verhing sich im Haar. Alles in allem ein unvergessliches Festival und ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr.

 

 

Travel: Bristol

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//All photos were taken with my film camera//

Diese Fotos sind ganz am Anfang dieses Sommers entstanden. Eine meiner besten Freundinnen hat mich in Plymouth für ein paar Tage besucht und wir haben einen Tagesausflug nach Bristol gemacht. Wir sind ohne großen Plan losgezogen, haben die Stadt erkundet, sind stundenlang spaziert, saßen am Wasser. Ich muss sagen, diese Art von Städte-Trips sind mir die liebsten: Wenn man ohne großes Programm einfach schaut, was passiert und wo es einen hin verschlägt. Insgesamt hat mir Bristol sehr sehr gut gefallen, man spürt den kreativen Spirit förmlich, der dort in der Luft liegt – bin schon ein bisschen neidisch auf meine Freundinnen, die dieser Jahr dort studieren..

Travel: Dublin

12356789111213141517//All photos were taken with my film camera//

Nachdem ich im Mai meinen Endgültigen Abgabetermin für FAD überstanden hatte und auch natürlich ein wenig gefeiert habe, bin ich nachts zum Flughafen gefahren und mit dem ersten Flug morgens nach Dublin zu meiner besten Freundin geflogen. Schon seit Wochen hatten wir geplant, dass ich sie besuchen komme. Alles in allem, war es ein wunderschönes Wochenende, an das ich mich sehr gerne erinnere. Es war schön, nun endlich ein Bild vor Augen zu haben, wenn sie von Orten erzählt, an denen sie gewesen ist wie ihr Arbeitsplatz, die Stammpubs oder den Strand.

Generell, glaube ich, habe ich dieses Wochenende sehr gebraucht. Einfach mal wieder mit ihr Zeit zu verbringen, an etwas anderes denken, als die Uni, ein bisschen unbeschwert sein, neue Orte entdecken, fotografieren etc.